Abnehmen mit japanischer Atemtechnik: Erfahrungen & Anleitung - Der Japan-Trick soll es möglich machen, nur durch Atmung abzunehmen. Ob das wirklich klappt oder nur ein fauler Zauber ist, lesen Sie hier.

Abnehmen mit japanischer Atemtechnik: Erfahrungen & Anleitung

Abnehmen mit japanischer Atemtechnik: Erfahrungen & Anleitung

REDAKTION, 17. JULI 2023

Abnehmen japanische Atemtechnik

Der Japan-Trick soll ganz ohne klassische Diät das Gewicht nach unten bringen.

Wenn es ums Abnehmen geht, jagt ein Trend den nächsten. Neben Diäten und Abnehmmitteln gibt es auch andere Ansätze, die einen schnellen Gewichtsverlust versprechen. Einer davon ist der sogenannte Japan-Trick oder auch Japan-Methode genannt. Anstatt auf eine gesunde Ernährung und viel Sport zu achten, soll hierbei die richtige Atmung der Schlüssel zum Erfolg sein. Lesen Sie hier, was genau sich hinter der Atem-Diät verbirgt und mit welchen Tipps Sie diese Methode für Ihren Abnehmerfolg nutzen können.

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Diäten helfen zwar kurzfristig beim Abnehmen, sind aber keine dauerhafte Lösung. Oft sorgt der gefürchtete Jojo-Effekt dafür, dass die Kilos schnell wieder auf den Hüften sind. Abnehmen ohne Diät kann aber klappen - mit nützlichen Tipps und pflanzlicher Hilfe.

Was ist der Japan-Trick?

Der Japan-Trick, auch bekannt unter der Bezeichnung “long breath diet” oder “Long Breath Methode” basiert auf einer speziellen Atemtechnik, mit deren Hilfe ein Gewichtsverlust erreicht werden soll. Die Atmung nach japanischer Art verspricht, auf diese Weise Bauchfett und somit auch überschüssige Pfunde verlieren zu können. Die genaue Herkunft dieser Technik ist nicht eindeutig belegt, aber sie wird häufig mit der japanischen Kultur und den traditionellen Praktiken in Verbindung gebracht.


Die japanische Atemtechnik beruht auf der Idee, dass die Art des Ein- und Ausatmens dazu beitragen kann, den Stoffwechsel zu regulieren und den Körper dabei zu unterstützen, Fett zu verbrennen - insbesondere Bauchfett. Die Atemübung konzentriert sich dabei auf das tiefe und bewusste Ein- und Ausatmen, was eine spezielle Wirkung auf den Körper ausüben soll.


Die Theorie hinter dem Japan-Trick trifft die Annahme, dass der Körper bei flacher Atmung nicht ausreichend Sauerstoff aufnimmt und dadurch der Stoffwechsel verlangsamt wird. Durch eine tiefe und bewusste Atmung wird hingegen eine optimale Sauerstoffversorgung angestrebt, was den Stoffwechsel ankurbeln und den Fettabbau fördern soll.


Die genaue Durchführung der “Atem-Diät” kann je nach Quelle variieren, beinhaltet jedoch eine Kombination aus langsamen, tiefen Atemzügen und langem Ausatmen.

Japanische Atemtechnik gegen Bauchfett: Warum ist Bauchfett ein Problem?

https://gem-3910432.netBauchfett stellt in vielerlei Hinsicht ein gesundheitliches Problem dar. Im Vergleich zu Fettansammlungen an anderen Körperstellen wie den Hüften oder Oberschenkeln ist vor allem viszerales Bauchfett ein Grund zur Sorge. Das ist Fett, welches sich nicht unter der Haut befindet, sondern sich um die Organe herum anhäuft und sie in ihrer Funktion beeinträchtigt.


  • Viszerales Bauchfett wird mit einem erhöhten Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, bestimmte Krebsarten und das metabolische Syndrom.

  • Bauchfett produziert hormonähnliche Substanzen und Botenstoffe, die Entzündungen fördern und den Hormonhaushalt im Körper stören können. Dies kann zu Insulinresistenz, einem gestörten Blutzuckerspiegel und anderen hormonellen Ungleichgewichten führen.

  • Viszerales Bauchfett ist metabolisch aktiv und kann den Stoffwechsel beeinflussen. Es erhöht die Produktion von freien Fettsäuren, die sich in der Leber ansammeln können und die Insulinempfindlichkeit beeinträchtigen. Infolgedessen wird der Stoffwechsel gestört.

  • Bauchfett kann auf die umliegenden Organe drücken und ihre Funktion beeinträchtigen. Dies kann zu Problemen wie Verdauungsstörungen, Atembeschwerden und einer verminderten Leberfunktion führen.

Japanische Atemtechnik zum Abnehmen: Die Grundlagen

Grundsätzlich sind keine Vorkenntnisse nötig. Beim Japan-Trick geht es aber nicht nur um langes und tiefes Ein- und Ausatmen. Auch die Körperhaltung spielt eine entscheidende Rolle bei der richtigen Atemtechnik. Um den Japan-Trick zum Abnehmen richtig anwenden und durchführen zu können, sollte man die Grundlagen der japanischen Atemübungen kennen und verstehen, was damit bezweckt werden soll.

Tiefes Bauchatmen: Diese Technik konzentriert sich darauf, tief in den Bauch zu atmen, anstatt flach in die Brust. Beim Einatmen wird der Bauch herausgedehnt, um auch den unteren Lungenbereich zu füllen. Dadurch wird mehr Sauerstoff aufgenommen und der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht. Das soll dabei helfen, den Stoffwechsel anzuregen und die Fettverbrennung zu unterstützen.

Langsames Ausatmen: Beim Japan-Trick wird großen Wert auf ein längeres Ausatmen gelegt. Das Ausatmen wird bewusst verlangsamt und verlängert, um den Körper zu entspannen. Es wird angenommen, dass dies den Parasympathikus aktiviert, das Nervensystem beruhigt und den Fettabbau begünstigt.

Konzentrierte Atmung: Die Japan-Atemtechnik beinhaltet die bewusste Konzentration auf den Atemfluss und die Verbindung mit dem Körper. Indem man sich vollständig auf das Ein- und Ausatmen fokussiert, kann man eine tiefe Entspannung erreichen und den Geist beruhigen. Diese mentale Konzentration kann dabei helfen, Stress abzubauen und den Stoffwechsel zu regulieren.

Atemzählung: Eine weitere Grundlage der japanischen Atemtechnik besteht darin, beim Atmen zu zählen. Zum Beispiel kann man einatmen und dabei bis vier zählen, eine kurze Pause halten und dann bis sechs zählen und dabei ausatmen. Diese Methode fördert die bewusste Atmung und hilft, den Atemrhythmus zu regulieren. Durch das Zählen wird außerdem der Geist beruhigt.

Unser Tipp zum Abnehmen

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Abnehmen mit dem Japan-Trick: Schritt-für-Schritt Anleitung

Die Entdeckung der japanischen Atemtechnik als vermeintliches Wundermittel beim Abnehmen hat Erzählungen nach der japanische Schauspieler Miki Ryosuke “entdeckt”. Auf Anraten seines Arztes führte er täglich spezielle Atemübungen durch - aber nicht um abzunehmen, sondern um seine Rückenschmerzen zu lindern. Nach einigen Wochen stellte er fest, dass die Hosen immer größer und sein Bauchumfang immer kleiner wurden.


So wird die Atemtechnik zum Abnehmen richtig durchgeführt:


Schritt 1: Stellen Sie sich aufrecht hin und positionieren Sie Ihre Beine in einem leichten Ausfallschritt. Das heißt, Sie machen mit einem Bein einen Schritt nach vorne.


Schritt 2: Spannen Sie nun die Gesäßmuskulatur bewusst an und verlagern Sie Ihr Gewicht auf den hinteren Fuß bzw. auf das hintere Bein.


Schritt 3: Nun folgt das Einatmen. Atmen Sie tief und langsam für ca. 4-6 Sekunden ein und versuchen Sie dabei bewusst den Atem in Richtung Bauchraum zu lenken. Dabei heben Sie gleichzeitig beide Arme über den Kopf, als würde das Einatmen eine Pumpe in Gang setzen. Wichtig ist, dass die Arme und auch Hände ausgestreckt bleiben. Stellen Sie sich vor, Sie würden einen Gymnastikball halten und nach oben führen .


Schritt 4: Nach dem Einatmen halten Sie für 1-2 Sekunden mit ausgestreckten Armen über dem Kopf inne.


Schritt 5: Atmen Sie nun 7-8 Sekunden geräuschvoll und mit Nachdruck durch den Mund aus. Dieser wird zu einem kleinen O geformt, sodass die Luft nur langsam aus den Lungen und dem Mund entweicht. Die Muskeln des Körpers bleiben dabei angespannt. Beim Ausatmen werden die Arme wieder abgesenkt.


Die Atemtechnik sollte täglich mindestens zwei bis fünf Minuten durchgeführt werden.

Japan-Trick Erfahrungen: Funktioniert das Abnehmen mit der japanischen Atemtechnik?

Die Erfahrungen von Anwendern des Japan-Tricks beim Abnehmen fallen sehr unterschiedlich aus. Das bewusste Atmen allein lässt die überschüssigen Kilos nicht einfach verschwinden. Wer zusätzlich auf die Ernährung achtet und sich ausreichend bewegt, der kann zusammen mit dem Japan-Trick aber durchaus sichtbare Erfolge erzielen. In den Erfahrungen mit der japanischen Atemtechnik zum Abnehmen liest man immer wieder von folgenden Veränderungen.

  • Reduzierung des Bauchumfangs: Einige Anwender berichten von einer sichtbaren Reduzierung ihres Bauchumfangs nach regelmäßiger Durchführung des Japan-Tricks. Wie schnell das Bauchfett verschwindet, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und kann nicht verallgemeinert werden.

  • Entspannung und Stressabbau: Viele Anwender geben an, dass die Atemtechnik ihnen geholfen hat, sich zu entspannen und den Stress des Tages abzubauen. Durch das bewusste Atmen und die Konzentration auf den Atemfluss können kreisende Gedanken vermieden und eine Tiefenentspannung erreicht werden. Das trägt zur inneren Ruhe bei, was sich auch positiv auf das Gewicht auswirken kann.

  • Verbesserung des Wohlbefindens: Einige Anwender berichten von einem verbesserten allgemeinen Wohlbefinden nach der Anwendung des Japan-Tricks. Sie fühlen sich energiegeladener, positiver und ausgeglichener. Das steigert bei manch einem die Motivation, sich mehr zu bewegen.

  • Kontrolle des Essverhaltens: Anwender schreiben, dass die japanische Atemtechnik ihnen geholfen hat, bewusster zu essen und ihr Essverhalten besser zu kontrollieren. Durch das bewusste Ein- und Ausatmen können Heißhungerattacken verringert werden, was das Abnehmen erleichtert.

Gibt es Studien zum Japan-Trick, die die Wirksamkeit belegen?

Derzeit gibt es keine wissenschaftliche Studie, die speziell den Japan-Trick und seine Auswirkungen auf das Abnehmen untersucht. Die meisten verfügbaren Studien konzentrieren sich eher auf allgemeine Atemtechniken oder Atemübungen und ihre Auswirkungen auf den Stoffwechsel und das Wohlbefinden. So gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass flaches und schnelles Atmen das Stresslevel erhöht. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Gesundheit. Diese Erkenntnisse können teilweise auch auf die Japan-Methode übertragen werden, wo tiefes und langes Einatmen und Ausatmen im Fokus steht. 

Hat die japanische Atemtechnik Nebenwirkungen?

Der Japan-Trick birgt im Allgemeinen keine schwerwiegenden Nachteile oder Nebenwirkungen. Nur in Ausnahmefällen sollten einige Aspekte beachtet werden.


Obwohl die japanische Atemtechnik im Allgemeinen als sicher gilt, gibt es bestimmte Situationen, in denen Vorsicht geboten ist. Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Bedingungen wie Asthma, chronischen Lungenerkrankungen oder Herzproblemen sollten die Anwendung der Japan-Methode mit Vorsicht genießen.


Bei falscher Durchführung kann es zu Hyperventilation kommen, bei der die Atmung zu schnell und flach wird. Das kann Schwindelgefühle, Benommenheit oder in seltenen Fällen sogar Panik verursachen. Bei Unwohlsein oder Atembeschwerden sollte die Atemtechnik angepasst oder abgebrochen werden.

Fazit: Ist der Japan-Trick zum Abnehmen sinnvoll?

Ob die Japan-Technik eine sinnvolle Methode zum Abnehmen ist, ist schwer zu beantworten. Es gibt nur begrenzte wissenschaftliche Beweise für ihre Wirksamkeit und Erfahrungsberichte von Anwendern sind subjektiver Natur. Das bedeutet, sie sind nicht für die Allgemeinheit zutreffend. Darum gibt es sowohl positive, als auch negative Erfahrungen.


Die Japan-Technik kann als eine ergänzende Methode genutzt werden, um das allgemeine Wohlbefinden, den Stressabbau und die Achtsamkeit zu fördern. Die Atemtechnik allein ruft nicht das zum Abnehmen erforderliche Kaloriendefizit hervor. Wichtiger als die Atmung sind eine ausgewogene und kalorienreduzierte Ernährungsweise sowie Sport. Mit Hilfe des Japan-Tricks kann es leichter fallen, die Ernährung umzustellen und sich zu mehr Bewegung zu motivieren.


QUELLEN

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Koky%C5%AB_(Bud%C5%8D). Abgerufen am 08.08.2023.

Natalja Felsing

Natalja ist Content- und Recherche-Expertin mit langjähriger Erfahrung im Beauty- und Gesundheitsbereich. Nicht nur privat setzt sie sich tagtäglich mit Themen wie Fitness, gesunder Ernährung, Schönheit und Anti-Aging auseinander, sondern auch beruflich. Seit Abschluss ihres Studiums an der Hochschule Darmstadt recherchiert und verfasst sie seit mehreren Jahren Beiträge zu Themen rund um Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden - immer auf dem aktuellsten Stand der Forschung.

3 Kommentare

  • Kann mich nur anschließen. Funktioniert sehr gut

    Petra
  • Vielen Dank für die gute Anleitung. Werde es heute Abend ausprobieren

    Sandra
  • Brauchte etwas Übung aber habe damit gute Erfahrungen gemacht.

    Helene

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